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FÜR EIN LEBENSWERTERES
HAMBURG

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MEHR FAHRRAD, WENIGER AUTO!

Imagine …

wir lebten in einer wirklich lebenswerten Stadt. Einem Hamburg, in der der Mensch im Vordergrund steht, und nicht der Ausverkauf des öffentlichen Raums. Einer City mit viel grün, frischer Luft und sicherer Bewegungsfreiheit für alle Bürger – die Kleinen und die Großen, die Armen und die Reichen.

Weniger Autos, weniger Lärm, weniger Abgase. 
Mehr Fahrrad, mehr Spielraum.
“Der Verteilungskampf ist in vollem Gange. Das Problem sind die parkenden Autos. Das Auto darf nicht mehr privilegiert werden.“ (VERKEHRSFORSCHER ANDREAS KNIE)

zwei Reifen reichen …

keine Frage, Menschen müssen und sollen mobil sein. Für uns bei suumo ist klar: Kein anderes Fahrzeug bietet mehr ungenutztes Potenzial als das Bike. Radeln hält fit und verursacht praktisch zero emissions. Es macht Spaß und bringt Dich auf der Kurzstrecke schneller ans Ziel als jeder andere Verkehrsträger.

Zudem lohnt sich Radfahren: Forscher haben berechnet, dass jeder Pedalkilometer einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen von 30 Cent erbringt. Wohingegen jeder Autokilometer die Allgemeinheit mit 20 Cent belastet, die derzeit nicht durch Steuern und Abgaben gedeckt werden. Als sei das nicht schon genug, wird Autofahren auch noch über die Pendlerpauschale, sowie das Dienst- und Geschäftswagenprivileg subventioniert.

Klar ist: Wollen wir die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele erreichen, müssen wir den motorisierten Individualverkehr eindämmen. Luftverschmutzung ist einer der Hauptgründe für zahlreiche vorzeitige Todesfälle. Was liegt da näher als vermehrt auf ein Verkehrsmittel zu setzen, das vor über 200 Jahren die Straßen eroberte, das nicht nur theoretisch, sondern faktisch Vorteile bringt?

Der Ist-Zustand …

sind leider noch immer autoverseuchte Cities. Bundesweit gibt es 63,7 Millionen Fahrzeuge (Tendenz steigend), die die allermeiste Zeit nutzlos rumstehen und “umsonst” kostbaren Innentstadtraum blockieren. Wir sollten also von  Steh- statt Fahrzeugen sprechen.

Tatsächlich quetschen wir uns durch eine auto- statt menschengerechte Stadt. Die ist ein Relikt aus alten Tagen, in dem jeder Ort mit dem Auto erreicht werden sollte und Menschen beim Auto noch an Freiheit dachten … Diese verkrustete Denke ist bis heute in Beton gegossen. Noch immer fließt der Großteil der Infrastrukturausgaben in den Autoverkehr, während Rad- und Fußwege, sichere Übergänge, diebstahl- und wettergeschützte Abstellflächen oft in verheerend schlechtem Zustand sind – wenn überhaupt vorhanden. Dabei steigt der sogenannte Modal-Split in den meisten Städten: immer mehr Fahrräder und E-Bikes sind unterwegs.

© by Cyclehoop

Stellen wir uns einmal vor, wie viel Raum frei würde, würde man all die Autos von den Seitenstreifen verbannen und durch Grünflächen oder Sitzgelegenheiten ersetzen. Der Blick aus dem Fenster gäbe die Sicht frei auf spielende Kinder, grillende und chillende Nachbarn, auf Menschen, die sich begegnen.

CC BY-SA 2.0, Das Gehzeug von Dr. Hermann Knoflacher

Doch die Zukunft sieht wenig umweltfreundlich aus. Die Industrie will das Automobil mit aller Kraft am Leben halten, zwar mit „umweltfreundlichem“ E-Motor und irgendwann sogar ohne Fahrer oder gar als fliegende Variante. Doch der Flächenverbrauch bleibt enorm. In ein Auto passen eben nur so und so viele Leute. Und oft genug sitzt sogar nur einer drin.

Die Städte und die Politik, die durch ihre Nähe zur Autoindustrie für zum Himmel stinkende Schlagzeilen sorgen, asphaltieren diesem überholten Verkehrsträger weiterhin den Weg. Das finden wir schade. Das wollen wir ändern.